Infos und Angebote rund ums Radfahren

Wir möchten unsere Präsenz auch nutzen, um Euch Bewegungsmöglichkeiten über unsere eigenen Kurse hinaus ans Herz zu legen.

Zum Glück leben wir an der Küste in einem Umfeld, dass uns gerade zu auffordert, es zu erkunden, z.B. mit dem Rad. Aber auch für die sportlichen Varianten gibt es Wege und Routen.

Viel Spaß beim Stöbern. Wir hoffen, Euch damit Alternativem zum klasischen Angebot des Hochschulsports bieten zu können.

Jobrad kürzt dir Rente

Uns erreichen immer wieder Anfragen, ob die Universität die möglichkeit eines sogenannten “Jobrades” anbietet. Dies klingt zunächst verlockend. Aber dies hat auch Nachteile.

Hier einige Infos dazu (oder direkt bei verdi schauen):

Jobrad kürzt die Rente, Krankengeld und auch das ALG

Fahrradleasing, das auch als “Jobrad” bezeichnet wird, läuft in der Regel so ab: Der Arbeitgeber least ein Dienstrad und überlässt es dem jeweiligen Arbeitnehmer. Wenn die Arbeitnehmer das Rad auch privat nutzen, dann beteiligen sie sich an den Kosten. Das bedeutet: Ein Teil des Bruttogehalts fließt in die Leasingrate und die Versicherungsprämie. So weit so gut.

Was sind die Vorteile des Jobrads?

Ein leistungsfähiges Neurad oder gar ein ein E-Bike ist nicht günstig.

Leasing über den Arbeitgeber plus Beteiligung bei Privatgebrauch kann dabei eine Alternative zum Eigenkauf sein. Zudem gehört zu Leasingverträgen i.d.R. ein Versicherungsschutz.

Gewerkschaften warnen vor dem Leasing durch den Arbeitgeber

Die Gewerkschaft verdi weist jedoch darauf hin, dass letztlich nur der Arbeitgeber bei dieser Variante wirklich „spart“. Das geleaste Fahrrad gehört dem Arbeitnehmer nicht, sondern er darf es nur nutzen. Zahlen muss der Beschäftigte bei Privatnutzung aber trotzdem, und es bei Auslaufen des Vertrags zurückgeben. Zudem können nach der Rückgabe möglicherweise Instandsetzungskosten anfallen, die der Arbeitnehmer tragen muss.

Verdi erklärt: “Du zahlst für ein Rad, das dir nicht gehört”.

Hinzu kämen, laut Verdi, Kosten für Versicherung, Zubehör, Inspektionen, Reparaturen sowie Steuern für die private Nutzung. Der Arbeitgeber ist dabei nicht verpflichtet, sich an den Zusatzkosten zu beteiligen.

Entgeltumwandlung ist keine Förderung

Vielen Arbeitnehmern ist der Unterschied eines solchen Firmenleasing zu eigenen Käufen (und auch privaten Ratenzahlungen) nicht bewusst. Wenn ich von dem Geld, das ich auf dem Konto habe, Dinge kaufe oder lease, dann hat das keinen Einfluss auf meine Sozialversicherungsleistungen.

Ganz anders sieht das bei Fahrradleasing der Firma durch Entgeltumwandlung aus. Die Gewerkschaft warnt davor, dass die Entgeltumwandlung keine Förderung ist. Die monatlichen Leasingraten würden ein kleineres Nettogehalt bedeuten, und dieses wiederum führe zu geringeren Ansprüchen auf Krankengeld, Arbeitslosengeld oder Elterngeld.

Verdi warnt, dass den Sozialkassen wichtige Beitragszahlungen entzogen würden, und dies schwäche unsere Sozialversicherung. Geschwächt würde auch die solidarisch finanzierte Rente, Arbeitslosen- und Krankenversicherung.

Der Arbeitgeber „sparen“ hingegen ihren Anteil an den Sozialversicherungsbeiträgen ein, und hätten keine Nachteile.

Fahrradleasing senkt die Rente

Auch die Altersrente wird durch das monatliche Leasing geringer, denn die Rentenbeiträge richten sich nach dem Einkommen. Sinkt das Einkommen, dann sinken die Beiträge, und damit sinkt die Rente.

Verdi zufolge ist das Fahrradleasing durch Entgeltumwandlung über den Tarifvertrag möglich. Die Vertretungen der Arbeitnehmer sollten sich auf solche Vereinbarungen nur einlassen, wenn “der Arbeitgeber seine Ersparnisse weitergibt und sich auf Zuschüsse einlässt”.

Das Angebot des Arbeitgebers müsse mit den möglichen Kürzungen verglichen werden, und dazu müssten Arbeitnehmer eine Auskunft von der gesetzlichen Rentenversicherung einholen, außerdem Informationen von Arbeitslosenversicherung, Krankenkasse zum Krankengeld, Lohnsteuerberatung und Zusatzversorgungskasse.

Härtefälle müssen möglich sein

Dazu müsste es Regelungen für individuelle Härtefälle geben. Möglich sein müsste auf Wunsch der Beschäftigten eine hundertprozentige Vor-Ort-Rücknahme des Fahrrades in Fällen längerer Krankheit, bei Kurzarbeit und Privatinsolvenz, bei Tod oder Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

Gemeinsam mit komoot - eine kostenlose Radtouren-App

Hier findet ihr einen Link zur Seite für Komoot (https://www.komoot.com/de-de/discover/Greifswald/@54.0957910,13.3815238/tours?sport=racebike&map=true&max_distance=10000&pageNumber=1). Damit kann man sehr gut eigene Routen planen. Der Ort ist auf Greifswald gesetzt und den Suchradius beträgt 10km. Man kann zudem (oben links) noch die Art des Sports auswählen, was vor allem den Unterschied zwischen Rennrad, Gravel und "normalem" Rad ausmacht und sein Fitnesslevel anpassen für die schwere einer Tour.

Solltet Ihr Interesse haben selber eine Radfahrgruppe zu eröffnen, bzw. zu leiten, meldet euch gerne bei uns. Wir können uns dies auch als Kurs vorstellen, gerade um Anfänger_innen für das etwas struktuiertere Radfahren zu begeistern.
 

Ausfahrten mit dem Team Radmarathon Greifswald e.V.

Das Team Radmarathon Greifswald e.V. (TRG) veranstaltet jährlich zum Frühjahr das traditionelle Anradeln. Der Verein fährt zusammen mit zahlreichen Radlern gemeinsam bei hoffentlich tollem Frühlingswetter eine Runde im Greifswalder Umland.

Der Start auf die drei Strecken (Sportlich ca. 60km, Fitness ca. 45km, Familien ca. 20km) erfolgt um 9:45 Uhr ab dem Radcenter Fründ  (Rigaer Str. 9, 17493 Greifswald, Ostseeviertel-Einkaufszentrum). Gefahren wird im geschlossenen Verband unter Führung der Sportsfreunde des TRG. Erfahrungsgemäß liegen die Durchschnittsgeschwindigkeiten bei 28-30km/h auf der sportlichen und 23-25km/h auf der Fitness-Runde. Bei der Familienausfahrt kommt garantiert jeder mit.

Damit ihr auch außerhalb der Veranstaltung die strecke alleine oder mit anderen abfahren könnte, hier die Strecke für euch:

https://www.komoot.com/tour/2103052632

 

Bikepark

Greifswald hat seit neuestem einen Bikepark. Das Gelände des Stadtwerke-Bikepark wurde speziell für das Radfahren erschlossen. Der Park umfasst den VTK-Pumptrack mit künstlich angelegten Erdhügeln, Steilkurven, Sprüngen und Absätzen - das perfekte Gelände für alle Freunde des BMX und Dirtbikes. Betrieben wird der Bikepark von der HSG Uni Greifswald e.V., einem eigenständigen Sportverein, der aus der Universität heraus entstanden ist.

Vorpommern-Rad-Touren-Fahrt

Die Rad-Touren-Fahrt (RTF) ist die bekannteste und meist verbreitete Veranstaltungsform des Radsports für jede Person im Bund Deutscher Radfahrer e.V.. Sie findet i.d.R. einmal im Jahr Anfang September statt.

Da keine Zeitnahme erfolgt und meist drei parallel angebotene Strecken (zwischen ca. 41 und 170 km) zur Wahl stehen, ist eine individuelle Belastungsmöglichkeit gegeben. Die Teilnahme an Rad-Touren-Fahrten ist jeder Person möglich, auch ohne Mitgliedschaft in einem Radsportverein. Der Start- und Zielbereich befindet sich in Greifswald i.d.R. auf dem Gelände der Waldorfschule Greifswald. Start ist i.d.R. an einem Sonntag um 9 Uhr.

Radsport außerhalb des Hochschulsports

Wer lieber im Team und etwas ambitionierter Rad fahren möchte, ist eventuelle um Team Radsport der HSG Uni Greifswald e.V. gut aufgehoben. Dabei handelt es sich um einen eigenständigen Verein, der in seiner Radsportabteilung über 100 ambitionierte Amateurleistungssportler*innen, Hobbyfahrer*innen und Nachwuchsathlet*innen vereint.

Hochschulsport

Hans-Fallada-Str. 11
17489 Greifswald

Leitung

Michael Bödow

Sekretariat
i.d.R. studentische Aushilfen (s.Bürozeiten)
hochschulsportuni-greifswaldde

Weitere Sprechzeiten nach
Vereinbarung per E-Mail.